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Zürich, 22.02.2022

Fotos: Christian Lanz

Die Verbindung von modernster Handels­techno­logie mit Tradition

• Caduff: Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang am geschichts­trächtigen Haupt­sitz der Bank Julius Bär an der Bahnhof­strasse in Zürich.

Pool: Herzlich willkommen Herr Caduff. Richtig, seit bald 100 Jahren befindet sich der Haupt­sitz der Bank Julius Bär an der Bahnhof­strasse 36, zuvor war der Firmen­sitz an der Bahnhof­strasse 85. Wie die über 130jährige Geschichte der Bank Julius Bär zeigt, braucht es eine Vielzahl von visionären Entschei­dungen, um sich über die Zeit in der Finanz­industrie zu behaupten. Ein Beispiel ist das Sponsored-Funds-Segment, welches wir in Zusammen­arbeit mit SIX Swiss Exchange vor bald zehn Jahren einge­führt haben.

• Caduff: Den meisten Leserinnen und Lesern ist der Begriff Sponsored Funds nicht unbekannt. Beschreiben Sie ihn trotzdem kurz.

Pool: Das Sponsored-Funds-Segment ist das Handels­segment von SIX Swiss Exchange, an dem Anteile von klassischen Anlage­fonds gehandelt werden können. Ein oder mehrere Market Maker sind für Liqui­dität, Preis­stellung und reibungs­losen Handels­ablauf verant­wortlich. Die Inves­toren profi­tieren dabei von Flexi­bilität, Effizienz und Transparenz und können damit klassische Anlage­fonds so schnell und einfach wie Aktien und ETFs kaufen respektive verkaufen. Die Auftrags­ausführung via Börse bietet viele Vorteile, die bei der herkömm­lichen Auftrags­ausführung via Primär­markt fehlen.

• Caduff: Woran denken Sie bei dieser Aussage?

Pool: An vergan­gene und auch zukünf­tige Markt­vola­tili­täten. Mit den Auftrags­arten «Limi­tierter Auftrag», «Stop Loss» und «Stop Limit» kann der Anleger diese Schwan­kungen einer­seits geschickt ausnutzen oder auch verhindern. Diese Auftrags­arten sind nur bei der Auftrags­abwicklung via Börse/Sekundär­markt möglich.

• Caduff: Was geben Sie uns sonst noch mit auf den Weg?

Pool: Derzeit sind rund 600 Anlage­fonds via Börse handelbar. Die Erwei­terung der Produkte-Palette ist ein laufender Prozess. Mehrmals im Jahr soll das Segment mit viel­ver­sprechenden Anlage­fonds erweitert werden. Wir nehmen auch jeder­zeit Vorschläge entgegen. Die Anlage­produkte müssen für den Vertrieb in der Schweiz zuge­lassen sein. In Verbindung mit der beschleu­nigten Entwicklung im Techno­logie­bereich steht nachhal­tigem Wachstum nichts im Wege. Modernste Handels­techno­logie lässt sich somit gut mit Tradition vereinen.

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