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Zukunftsorientierte Unternehmen setzen auf die Cloud-Migration, um ihren Erfolg in Betrieb und Accounting zu maximieren

Melanie Lennert
Sales Lead Schweiz, Deutschland und Österreich
Clearwater Analytics, Frankfurt
Web

31.01.2023

Frau Lennert, wie aufwändig ist es für Asset Manager, auf moderne, digitale Reporting-Tools umzu­steigen?

Die Einführung einer neuen Software ist möglich, ohne die Geschäfts­prozesse zu beein­träch­tigen. Durch den Einsatz von Daten, Auto­mati­sierung und anderen leistungs­starken Tools können Unter­nehmen dafür sorgen, dass der Imple­men­tie­rungs­prozess reibungslos abläuft.

Viele Kunden mit unter­schied­lichen Portfolios haben inner­halb weniger Wochen eine neue Soft­ware für Investment Accounting in Betrieb genommen. Sie waren erstaunt, wie schnell die Imple­men­tierung vonstattenging und waren begeistert, sämtliche Portfolio­daten über ein einziges Dash­board verfügbar zu haben.

Fazit: Die Einführung einer Software ist nicht so aufwändig, wie es vielleicht den Anschein hat. Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, dass die Umstellung auf moderne Techno­logie für alle Betei­ligten eine äusserst posi­tive Erfahrung sein kann, wenn man mit dem richtigen Unter­nehmen zusammen­arbeitet.

Warum erfüllen Legacy-Systeme nicht die aktuellen Anfor­de­rungen des Asset Mana­gements?

Viele der bestehenden Reporting­systeme basieren auf einem selbst­ent­wickelten, lücken­haften Ansatz hinsicht­lich der Bereit­stellung von Berichten. Oft handelt es sich um ineffi­ziente, manuelle Work­arounds, die zeit­aufwändig und fehler­anfällig sind.

Ferner haben sich die Anforde­rungen an den Daten­zugriff im Laufe der Zeit geändert. Noch vor zehn Jahren erhielten viele Kunden ihre Berichte per Post. Heutzu­tage ist der unmittel­bare Zugriff auf Daten zum Standard geworden.

Verantwortliche, die Übergangs­lösungen zur Erstellung von PDF-Dateien verwenden, sehen sich zunehmend mit der Aufgabe konfron­tiert, den Anfor­de­rungen ihrer Kunden gerecht zu werden. Beispiels­weise wurden Kunden von ihren Managern aufge­fordert, Zugang zu den Daten sämtlicher Transak­tionen zu gewähren, die sie pro Tag abwickeln. Obwohl diese Forderung immer häufiger gestellt wird, verlangt sie dem Vermö­gens­ver­walter einen enormen Aufwand ab.

Die Kosten für die Verwaltung eines On-Premise-Systems zehren in der Regel an den ohnehin schon knapp bemessenen Unter­nehmens­budgets. Die interne Verwaltung von Daten­systemen ist kost­spielig, und wenn etwas schief geht, ist das Unter­nehmen dafür verant­wortlich, es zu beheben.

Während die Legacy-Systeme in der Vergan­genheit möglicher­weise funktio­niert haben, erweisen sie sich inzwischen als kost­spielig und unge­eignet, mit den immer komple­xeren Geschäfts­anfor­derungen Schritt zu halten. Durch die Einführung moderner Techno­logie können die Ausgaben gesenkt und Ressourcen frei­gegeben werden, die dann für die Kunden­betreuung und andere Bereiche, die für das Wachstum des Unter­nehmens notwendig sind, einge­setzt werden können.

Wo liegt Ihrer Meinung nach die Zukunft der Branche im Bereich Reporting und Daten­mana­gement?

Asset Manager stehen vor grossen externen Heraus­for­de­rungen, und diese verviel­fachen sich, wenn sie mit schrumpfenden Budgets, komplexen Techno­logie­paketen und ineffi­zienten Geschäfts­praktiken kombiniert werden.

Allerdings bin ich mir sicher, dass sich die Zukunft der Daten und des Reportings um die Verfüg­barkeit von Infor­mationen in einer konsu­mier­baren und effi­zienten Form drehen wird. Die Nutzung einer Cloud-Lösung eines Dritt­anbieters wird uner­lässlich sein, damit Vermö­gens­ver­walter weiterhin ein lukra­tives Wachstum erzielen und gleich­zeitig ihren Kunden helfen können, das Gleiche zu tun.

Kunden erwarten einen sofor­tigen Zugriff auf ihre Daten, weshalb es für Vermö­gens­ver­walter wichtig ist, eine Lösung zu finden, die aktuelle, genaue und über­sicht­liche Infor­mationen liefern kann. Asset Manager benötigen eine Lösung, mit der sie die Infor­mationen effektiv unterbringen und jedem Kunden in der für ihn am besten geeigneten Weise zur Verfügung stellen können.

Welche Akteure müssen an der Moderni­sierung der Finanz­techno­logie in einem Unternehmen beteiligt sein?

Unternehmen brauchen die Zustimmung aller Beteiligten auf sämtlichen Ebenen des Unternehmens. Um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten, müssen die Unternehmensleiter deutlich machen, wie Cloud-basierte Technologie den Teams im gesamten Unternehmen helfen kann – von den Data Scientists über die Führungskräfte bis hin zu den Kundenbetreuern.

Durch den automatischen Zugriff auf zuverlässige, zeitnahe Daten wird die Arbeit für alle Beteiligten einfacher. Data-Teams haben mehr Zeit für die Analyse von Trends und die Erstellung notwendiger Berichte, Führungskräfte können auf Knopfdruck auf die Daten zugreifen und Kundenbetreuer haben Zugriff auf eine Reihe zusätzlicher Ressourcen, um Kunden zu begeistern.

Führungskräfte, die sich auf die Modernisierung der Reporting-Prozesse konzentrieren, sorgen für schnelles und effizientes Wachstum ihres Unternehmens bei gleichzeitiger Wahrung eines hohen Kundenkontakts. Die Unternehmen, die den Übergang zur cloudbasierten Technologie erfolgreich meistern, können ihren Erfolg in den operativen Bereichen und im Accounting beschleunigen.

Die Fragen stellte Thomas J. Caduff, CEO, Fundplat GmbH.

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Zur Person

Melanie Lennert ist als Senior Sales Lead für die Geschäfts­ent­wicklung von Clearwater Analytics in der Schweiz, in Deutschland und Österreich verant­wort­lich. Bevor sie zu Clearwater Ana­lytics kam, war sie in verschie­denen leitenden Posi­tionen in der Finanz­branche tätig, darunter als Exe­cutive Director, Head Client Service Mana­gement bei J.P. Morgan, wo sie verschie­dene Länder­verant­wor­tungen abdeckte. In ihren führenden Rollen hat Melanie Lennert sowohl die Gross­kunden­betreuung von Vermö­gens­ver­waltern inner­halb EMEA und Asset Owners in der DACH-Region als auch die Gesamt­verant­wortung für länder­über­greifende Client Service Teams über­nommen. Sie verfügt über mehr als fünfzehn Jahre Branchen­erfahrung und hat ihren Master-Abschluss in Banking und Finance (CFA Chartered Financial Analyst Track) an der Fach­hoch­schule Nord­west­schweiz absolviert.