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Kaufen, wenn Analysten im Schock sind

Analysten sagen «verkaufen» – doch die Aktie überrascht positiv. Was passiert dann? Eine neue Studie zeigt: Wer sich nicht von Empfehlungen leiten lässt, sondern von Fakten, kann von genau solchen Momenten profitieren. Denn viele Analysten reagieren zu spät. Der Grund: kognitive Dissonanz. Es fällt uns allen schwer, eigene Fehler einzugestehen – besonders dann, wenn wir uns öffentlich festgelegt haben.

Die Folge: Eine Aktie überrascht mit starken Zahlen – aber Analysten brauchen Tage oder Wochen, bis sie ihre Verkaufsempfehlung überdenken. In dieser Phase entsteht eine Kursdynamik, die rational denkende Anlegerinnen und Anleger nutzen können.

Fazit der Studie: Aktien mit negativem Konsens, die positiv überraschen, entwickeln sich nach der Publikation überdurchschnittlich stark – genau weil Analysten zu zögern.

Aktuelle Beispiele: Galderma und Holcim. Beide haben zuletzt positiv überrascht – trotz eher skeptischer Einschätzungen. Wer das erkannt hat, war schneller als der Markt.

Im Video erkläre ich, was genau hinter diesem Effekt steckt – und warum ein empörter Analyst wollte, dass ich das Video wieder lösche.

05.02.2026